Leipzig Grünau - 30 Jahre Grünau - Aktuelle Neuigkeiten 2006
| 01.01.2007: Letzte Mitteilung 2006 zu diesem Grünau-Spezial |
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde Grünaus,
im 30sten Jahr des Bestehens von Grünau präsentierte der Komm e.V. Grünau diese Internetseite, um u.a. über die
vielfältigen Aktivitäten und Höhepunkte in unserem Stadtteil berichten und um unser zu Hause auf diesem Weg
anschaulich und informativ in Texten und Bilderserien vorstellen zu können. Am 22.12.2006 teilte die Vorsitzende
des Vereins mit, dass es auf Grund eines Beschlusses keine Weiterführung dieser Website im neuen Jahr geben wird.
Wir bedanken uns für Ihren Besuch auf dieser Homepage, Ihr Interesse, für die informativen Gespräche, für die
interessanten Begegnungen und die erfolgreiche Zusammenarbeit in diesem Jahr betreffs dieser Grünauer
Internetpräsentation. Bedauerlicherweise können wir Ihnen auf dieser Internetseite keine weiteren aktuellen
Informationen übermitteln. Der Redaktion ist es jedoch gelungen, entgegen der o.g. Festlegung den Inhalt
dieses umfangreichen Grünau-Spezials zu erhalten.
Gemeinsam mit dem Naturschutzbund, Kreisverband Leipzig präsentieren wir Ihnen www.30-jahre-gruenau.de
und www.kulkwitzersee.com
zusammenhängend. Wissenswertes und Neuigkeiten zu Grünau finden Sie unter
www.leipzig-gruenau.de.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei unserem ausführlichen Rückblick und vielen Erinnerungen an ein besonderes
Jahr in Grünau mit all seinen Höhen und Tiefen. Unseren kostenlosen digitalen Grußkartenservice bieten wir Ihnen
selbstverständlich weiterhin an - schicken Sie Ihre Grüße von Grünau in die Welt!
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| Grünauer Winterimpressionen am 28.12.2006 - Kurzes Winterintermezzo in Grünau |
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| Grünauer fordern Abriss-Stopp |
In Grünau hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die einen "sofortigen Abriss-Stopp in ganz Grünau, insbesondere
im Wohnkomplex 8" fordert. Zu den Erstunterzeichnern einer entsprechenden Unterschriftensammlung gehören die
Stadträte Karl-Heinz Obser (DSU) und Ilse Lauter (Linkspartei), die Landtagsabgeordneten Margit Weihnert (SPD) und
Dietmar Pellmann (Linkspartei), etliche Grünauer Gewerbetreibende, Ärzte sowie Betreiber sozialer und kultureller
Einrichtungen wie die Arbeiterwohlfahrt oder das Komm-Haus. "Wir fordern einen überarbeiteten Stadtentwicklungsplan
und dessen Beschlussfassung durch den Leipziger Stadtrat, sowie eine andere Kreditpolitik der Sächsischen
Aufbaubank", heißt es in dem Aufruf weiter. [...]
• Lesen Sie den gesamten Artikel aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.10.2006: "Grünauer fordern Abriss-Stopp"
• Artikel der Leipziger Volkszeitung vom 19.10.2006: "Unklare Zukunft für Grünau" (+ Leserbrief)
• Siehe dazu auch Artikel aus dem Magazin Grün-AS, Ausgabe 11/2006: "Grünau Poker - aber bitte mit offenen Karten"
Die Vorsitzende des Komm e.V. Grünau, Frau Dr. Müller,
teilte mit, dass sie, gemeinsam mit Frau Dr. Witt, Allgemeinärztin im Ärztehaus Selliner Straße und Herrn
Neitemeier - Bärenapotheke Selliner Straße, die erfolgreiche und umfangreiche Unterschriftensammlung "Stadtumbau
Grünau - So Nicht!" mit 3500 Unterschriften am 13.12. 2006 vor der Stadtratsitzung an Oberbürgermeister, Herrn
Jung, übergeben hat. Zugegen waren die Stadträte Herr Wesser (SPD), Frau Dr. Lauter (PSD) und Herr Obser (DSU).
Es wurde verdeutlicht, dass die Grünauer in ihrem Stadtteil bleiben wollen und endlich Klarheit über die Zukunft
ihres Stadtteils brauchen, da die Abrisse in Grünau u.a. Auswirkungen auf die Infrastruktur nach sich ziehen.
Um die Unterschriftenaktion fortzusetzen wurden 3 verschiedene farbige Postkarten gedruckt, die die Grünauer
mit entsprechendem Text, der bereits auf den Karten steht, an den OBM, an den Staatsminister, Herrn Dr. Buttolo,
oder an die Sächsische Aufbaubank schicken können. Damit kann dem Protest gegen willkürliche Abrisse und fehlende
Konzepte für Grünau nochmals Ausdruck verliehen werden. Die Karten müssen nur noch mit Name und Anschrift gut
leserlich ausgefüllt und dann abgeschickt werden. Sollte es nicht möglich sein, das Porto selbst zu entrichten,
dann kann man die Karten beim Komm e.V., in der Bären-Apotheke und im Bürgerbüro PDS in der Stuttgarter Allee
auch ausgefüllt abgeben. Die Karten liegen aus: Beim Komm e.V. in der Binzer Straße, im Komm-Haus in der Selliner
Straße, in der Bären-Apotheke Selliner Straße, Bibliotheken An der Kotsche und im Wk 7, Kontaktladen Nelkenweg,
in der Pauluskirche und in den Bürgerbüros der PDS und SPD in der Stuttgarter Allee.
• Lesebrief Magazin Grün-AS 11/2006: "Wohnst du noch in Grünau oder lebst du schon woanders?"
• Leitartikel Magazin Grün-AS 11/2006
• Artikel aus dem Magazin Grün-AS: "Stadtumbau? So Nicht!" von Dezember 2006
• Siehe dazu Artikel der Leipziger Volkszeitung vom 18.12.2006: "1365 Wohnungen vor Abriss"
• Lesen Sie auch dazu den Artikel der Leipziger Volkszeitung vom 28.12.2006: "Oma weint in der Apotheke"
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| Frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr |
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Allen Besuchern von www.kulkwitzersee.com und www.30-jahre-gruenau.de, Freunden des Kulkwitzer Sees und Grünau's
wünschen wir eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit, einen entspannten Jahreswechsel und für 2007 viel Glück,
Erfolg, Zufriedenheit und vor allem gute Gesundheit.
An dieser Stelle unseren herzlichen Dank an alle, die uns auch im Jahr 2006 bei der Gestaltung dieser
Internetpräsentationen mit Rat und Tat, Informationen, Texten und Fotos zur Seite standen, die uns gut gesinnt
und uns Wegbegleiter waren. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit im Jahr 2007. Dank für viele
vielfältige und wissenswerte Gespräche und unvergessliche Begegnungen, die es durch das gemeinsame Interesse an
Grünau und dem Kulkwitzer See und somit auch an diesen Webseiten im Laufe des Jahres gab. Alle bewegt immer
wieder ein gemeinsamer Gedanke: 33 Jahre alt ist die "Grünauer Badewanne", wie wird der Kulkwitzer See in 33
Jahren aussehen? Grünau feierte 2006 seinen 30.Geburtstag - wie wird die Entwicklung unseres Wohngebietes,
unserem zu Hause weiter gehen? Fragen, die uns auch 2007 beschäftigen werden.
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| Vorfreude, schönste Freude - Max-Klinger-Chöre im Gewandhaus |
Einen eindrucksvollen "Guten Abend, schön Abend" erlebten wir am 16.12.06. Mit dem festlichen Eingangschor des
Weihnachtsoratoriums wurden wir begrüßt. Die drei Grünauer Max- Klinger-Chöre präsentierten unter der Leitung
von Michael Haffner u.a. weihnachtliche Musik von Bach, Händel, Schütz, Praetorius und bekannte Weihnachts- und
Kinderlieder. Wir lernten die "Weihnachtsmaus" kennen sowie Weihnachtslieder aus Bolivien, Schweden und
Sizilien. Der große Saal des Gewandhauses bot dafür die feierliche Umrahmung. Solisten interpretierten die
Weihnachtsgeschichte in beeindruckender Weise. Die Jüngsten, die Sänger von morgen, wünschten sich mit
"Schneeflöckchen, Weißröckchen" die weiße Weihnacht herbei. Während der "Stillen Nacht" hätte man eine
Stecknadel fallen hören können. Dieser wunderschöne, besinnliche, vorweihnachtliche und bis ins Detail perfekt
organisierte Abend begeisterte uns sehr. Wir danken den Akteuren für alle Mühen, die in den Vorbereitungen
stecken und wünschen weiterhin viel Freude an dieser lebensbejahenden Freizeitgestaltung. Wir freuen uns auf
neue Begegnungen mit den Klinger-Chören und den anderen Grünauer Chören in 2007, z.B. beim Fest des Liedes
in Grünau. Termine findet man im Grünauer Veranstaltungskalender, der bunt und abwechslungsreich ist.
Informieren Sie sich, es lohnt sich!
Ein frohes Neues Jahr bei guter Gesundheit und mit viel Glück und besonderen Momenten wünscht Ihnen Elke Göbel.
• Siehe auch: LVZ-Artikel "Klingerchöre laden zu Konzerten ins Gewandhaus / Neue Sänger jederzeit willkommen " vom 13.12.2006
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| Echte Tierfreunde füttern keine Wasservögel! |
Sie ist noch gut in Erinnerung - die teilweise völlig verkotete, eklig grünliche Eisschicht auf dem Kulkwitzer
See, die im letzten Winter durch unzählige Wasservögel entstand. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen sank der
gefährliche Vogelkot hinab in Neptuns Reich. "Vögel füttern am See trägt erheblich zur Verschmutzung des Wassers
bei. Vogelkot enthält häufig Salmonellen und andere Krankheitskeime und kann Infektionsgefahren für Badende,
Taucher und Tiere erzeugen", sagte Dr. Leonhard Kasek vom Naturschutzbund Leipzig. Taucher sehen bereits
deutlich die Auswirkungen dieser vermeintlichen Tierliebe! Pflanzen sterben ab, es gibt weniger gesunde
Fische. NOCH ist der Kulkwitzer See einer der saubersten Seen in der Region. Das bestätigte LeipzigSeen GmbH
im August: Wasserbeprobung wird mehrmals monatlich und an unterschiedlichen Entnahmestellen durch die
Gesundheitsämter der Stadt Leipzig, Abteilung Hygiene und des LRA Leipziger Land durchgeführt. Untersuchungen
erfolgen auf der Grundlage der gültigen EG-Richtlinie. [...]
• Lesen Sie den ausführlichen Beitrag im Magazin Grün-AS 09/2006: Echte Tierfreunde füttern keine Wasservögel! sowie
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| Grüße von Grünau in die Welt |
Das nebenstehende Foto zeigt Kinder der 80.Grundschule am Grundsteinlegungsdenkmal. Hier wurde am 1.6.1976
der Grundstein für unser Wohngebiet Grünau gelegt.
Zum Abschluss des Grundsteinfestes anlässlich des diesjährigen Kindertages starteten viele Luftballons
von Grünau in die Welt, um von den Feierlichkeiten zum 30jährigen Geburtstag in unserem Stadtteil zu berichten.
Das Motto "Von Grünau in die Welt" gefiel uns und wir gestalteten damit unsere 2. digitale Postkartenserie.
Schicken Sie damit Ihre Grüße von Grünau in die Welt! Viel Spaß!
• Digitale Grußkarten aus Grünau: Grüße von Grünau in die Welt hier verschicken!
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| 30 Jahre Grünau - ein Stadtteil im Wandel |
Als mit dem Bau von Grünau vor 30 Jahren begonnen worden ist, hatte Leipzig ohne die Eingemeindungen ca. 150.000
Einwohner mehr als heute. Wartezeiten von bis zu 10 Jahren auf eine eigene Wohnung waren für junge Leute keine
Seltenheit. Es gab nicht nur viel zu wenige Wohnungen, sondern viele der Altbauwohnungen hatten auch nur wenig
Komfort. Ofenheizung, fehlendes Bad und manchmal auch noch Plumpsklo eine halbe Treppe tiefer waren verbreitet.
Grünau sollte helfen, das zu verbessern. Dabei sollten Fehler von Halle-Neustadt nicht wiederholt werden: Dort
war viel zu eng gebaut und die Wohnumgebung vernachlässigt worden. Grünau sollte eine Stadt zum Wohlfühlen werden.
In den 70er und 80er Jahren waren Grünauer Wohnungen begehrt und ohne Beziehungen war es schwer, hierher zu
ziehen. [...]
Lesen Sie weiter im Artikel von Dr. Leonhard Kasek "30 Jahre Grünau - ein Stadtteil im Wandel".
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| Kurzchronik 30 Jahre Grünau ab sofort erhältlich: |
Kurzchronik 30 Jahre Grünau ab sofort erhältlich:
Wo? Im Stadtteilladen Stuttgarter Allee, im Kontaktladen Nelkenweg, im KOMM-Haus Selliner Straße
und in der
Tauchschule Delphin am Lausener Strand.
Der Preis für dieses Kurzchronik beträgt € 1,00.
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| Ab sofort im Handel: Grünau - Fotolesebuch |
Im Rahmen der Leipziger Buchmesse stellte am Freitag, dem 17. März, um 18.00 Uhr Autorin Kristin Schönfelder
in der Bibliothek Grünau-Süd, An der Kotsche 11/13, 04207 Leipzig, das Buch "Grünau - Fotolesebuch" vor. Die
Veranstaltung war sehr gut besucht, das Interesse der Gäste am Buch und an Grünau groß. Angeregt durch die Lesung
erzählten Grünauer in der anschließenden Diskussion von eigenen Erlebnissen und Erinnerungen. Beeindruckend kam
deutlich zum Ausdruck: Grünau ist Heimat und wer hier wohnt, wohnt gern hier und fühlt sich wohl:
"Eine eigene Wohnung. Warmes Wasser aus der Wand. Badewanne. Balkon. So oder ähnlich klangen die Glücksformeln
für diejenigen, die ab 1976 eine Wohnung in Grünau bekamen. Gummistiefel für die Wege durch den Schlamm gehörten
dazu. Aus dem "Paradies nach Plan" wurde die "Platte". Seit 30 Jahren befindet sich der Stadtteil im steten
Wandel. Viele kehren ihm den Rücken. Andere setzen auf seine Vorzüge: grüne Innenhöfe, vertraute Nachbarn,
Kulkwitzer See, Allee-Center. Der Fotograf Harald Kirschner hat Grünau seit 1981 im Alltag begleitet. Seine
Bilder bieten einfühlsame Einblicke und erstaunliche Vergleiche. Die Autorin Maya Kristin Schönfelder hat
Geschichten aus ihrem Stadtteil aufgeschrieben und lässt die hier Lebenden vor allem selbst zu Wort kommen.
Zum Erlebnis Grünau verführt der beiliegende Spaziergangsplan. Das Buch soll die Grünauer ansprechen, sie
anregen zum Lesen, Anschauen, Erinnern oder es zu verschenken. Es ist aber auch für Außenstehende oder Fachleute
gut geeignet, das Thema Großsiedlungen komplexer zu sehen als bisher."
"Grünau - Fotolesebuch" - Maya Kristin Schönfelder/ Harald Kirschner -
Pro Leipzig/ Leipzig 2006 www.proleipzig-buecher.de;
ISBN: 3-936508-17-8, Preis: 17,00 €; In Grünau erhältlich: Komm e.V. Selliner Straße, Ev.luth. Paulusgemeinde,
Katholische Pfarrei Sankt Martin, Thalia-Buchhandlung
im Allee- Center, Satdtteilladen Stuttgarter Allee sowie in jedem Buchhandel.
• Lesen Sie auch Grün-AS Artikel 04/2000: Liebeserklärung an Grünau
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